Die Diät-Katastrophe. Über das Kohlenhydrat-Kartell, süße Machenschaften und Wege aus dem Diätendschungel. (Broschiert)
Der süße Tod? Clifford Opoku-Afari berichtet über die Machenschaften des „Kohlenhydrat-Kartells" und findet Wege aus dem Diätendschungel. Ein spannender, neuer Ernährungs-Titel aus dem systemed Verlag. Mit einem Vorwort von Heide Rosendahl. Übergewicht hat sich zur gefährlichen „globalen Epidemie" entwickelt. Es ist weltweit das Gesundheitsproblem Nummer eins! - Wie konnte es so weit kommen, obwohl immer mehr Menschen „diäten", was das Zeug hält, um den unliebsamen Pfunden zu Leibe zu rücken? Die Wissenschaftler suchen fieberhaft nach Lösungen dieses dicken Problems und finden immer neue Ansätze. Ständig finden sie neue Anleitungen zur richtigen Ernährungsform und zur Gewichtsreduktion. Besonders populär sind derzeit Low Fat und Trennkost, South Beach Diät und GLYX-Diät, LOGI-Methode und Atkins-Diät. Das Angebot „idealer Diätformen" gleicht einem Dschungel, in dem sich Abnehmwillige oft verlaufen. Dauerhafter Erfolg stellt sich nur bei wenigen ein, die Zahl der übergewichtigen wächst und wächst und wächst. Guter Rat ist gefragt wie nie! Doch nicht einmal die Wissenschaft scheint wirklich Hilfe bieten zu können: Jeder Ernährungs- und Stoffwechselexperte erzählt etwas anderes. Was heute noch als „Wahrheit" gilt, wird morgen schon wieder als „Lüge" entlarvt. Auch - und gerade - Querverbindungen zu einzelnen Industriezweigen spielen dabei mitunter eine unheilvolle Rolle! Worauf kommt es denn nun wirklich an? Hält bzw. macht das Fetteinsparen bei kohlenhydratreicher Ernährung schlank und gesund oder soll man Fett essen, um Fett zu verlieren? Kann es sein, dass Fett gar nicht dick und krank macht und wir stattdessen den Verzehr unserer heiß geliebten Kohlenhydrate kritischer betrachten müssen? Oder ist vielleicht doch alles ganz anders ... - gibt es sie, die einzig wahre Empfehlung? Viele gut gemeinte Diät- und Ernährungsempfehlungen scheinen die rasante Ausbreitung von u.a. Diabetes und Übergewicht, Heißhungerattacken und Magenproblemen sogar mitverschuldet zu haben! Wichtigste Erkenntnis: Es gibt sicher nicht nur einen einzigen, für alle richtigen Weg aus dem Diätendschungel, doch so manchen sollte man besser erst gar nicht einschlagen! Sie sind vom Start weg zum Scheitern verurteilt, weil sie die Grundgesetze des Stoffwechsels missachten. Dieses unterhaltsame Buch berichtet über einige der größten Flops der Ernährungslehre. Doch nicht nur das, die in diesem Buch aufgezeigten Möglichkeiten werden Sie dabei unterstützen, sich aus dem Dschungel der Diäten befreien zu können. Und sich so zu ernähren, wie es Ihr Körper tatsächlich benötigt.
Angriff der Killer-Burger. Wie Fast Food uns krank macht (Broschiert)
31 Tage lang hat sich Morgan Spurlock nur bei McDonald's ernährt - drei Mahlzeiten am Tag. Das Ergebnis: 25 Pfund mehr Gewicht, kritischer Cholesterinspiegel, bedenkliche Leberfettwerte, Verlust der Libido - und Depressionen. Sein Dokumentarfilm Super Siz Nun hat Spurlock ein bissiges, faktenreiches Buch über die Folgen der McDonaldisierung der Esskultur geschrieben, den Bericht zur Lage der Super Size-Nation. Er enthüllt, was bei Durchschnittsfamilien, in Kindergärten und Schulhorten auf den Teller kommt. Die Folgen dieser Ernährungsgewohnheiten sind unübersehbar: In Deutschland hat fast jedes dritte Kind bereits deutliches Übergewicht.
Fast Food Gesellschaft. Sonderausgabe. Fette Gewinne, faules System (Broschiert)
Aus der Amazon.de-Redaktion
Ein Hamburger ist für Eric Schlosser nicht nur eine Scheibe gebratenes Hackfleisch zwischen zwei Brötchenhälften, sondern ein Sinnbild dafür, wie moderne Gesellschaften heute essen und wirtschaften, wie sie mit ihrer Umwelt, ihrer Kultur und ihren Mitmenschen umgehen. Für den amerikanischen Journalisten steht fest: Wir leben in einer Fastfood-Gesellschaft -- und in seinem faktenreichen und lesenswerten Buch beschreibt er, warum er dies für keinen guten Zustand hält.
Zunächst widmet sich der Autor der Geschichte des Fastfoods in den USA. Ende der 40er-Jahre revolutionierten die Brüder Richard und Maurice McDonald die amerikanische Esskultur mit einem völlig neuen Konzept: Auf der Speisekarte standen nur noch wenige Gerichte. Geschirr und Gläser wurden durch Plastik und Pappe ersetzt. In der Küche arbeiteten die Angestellten im Fließbandverfahren, und statt von Kellnerinnen bedient zu werden, holten sich die Kunden ihr Essen direkt an der Theke. Mit diesen Methoden ließ sich mehr Essen in kürzerer Zeit zu billigeren Preisen anbieten. Aus dem SB-Restaurant der McDonald-Brüder wurde binnen weniger Jahre ein Weltkonzern. Es blieb nicht der Einzige.
Doch der globale Siegeszug der Burger und Co. hat Schattenseiten. Schlosser zeigt sie deutlich auf: Der immense Bedarf der Ketten an billigem Fleisch und Kartoffeln hat die Landwirtschaft in den USA grundlegend verändert. Agrarfabriken und Massentierhaltung haben kleine Betriebe verdrängt. In den Pommes-Fabriken und Schlachthöfen werden nur noch Billigjobs angeboten, Gewerkschaften sind verpönt. Die Lebensmittel werden unter industriellen Bedingungen produziert, was zu Qualitätsminderung führen kann. Der "typische" Geschmack des Fastfoods stammt größtenteils aus Aromalabors. Und was die gesundheitlichen Folgen übermäßigen Burger-Genusses angeht, so stellt Schlosser fest, dass "sich überall da, wo sich die amerikanischen Fastfoodketten niederlassen, die Hüften runden".
Eric Schlossers Buch ist sorgfältig recherchiert, spannend geschrieben und zugespitzt im Urteil. Es ist kein ideologischer Kreuzzug gegen das schnelle Essen -- Schlosser prangert nur besonders drastische Auswüchse an. Sein Fazit: "Der niedrige Preis eines Fastfood-Hamburgers spiegelt nicht seinen wahren Preis. Die Gewinne der Fastfoodketten werden auf Kosten der Gesellschaft gemacht". --Christoph Peerenboom -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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