Wasser - Quelle des Lebens
Unsere Erde wird nicht umsonst der blaue Planet genannt. Der Name kommt wohl daher, weil über 70 Prozent der Erdoberfläche mit Wasser bedeckt sind.
Wasser kommt auf der Erde in drei verschiedenen physikalischen Formen vor: als Eis, als Dampf und als Wasser. Es kommt als Bach, Fluss, Meer, Regen, Tropfen oder Watt vor und beeinflusst so unsere gesamte Umwelt.
Doch Wasser bedeutet für uns noch mehr, denn die erste Zeit unseres Lebens verbringen wir im Fruchtwasser im Bauch unserer Mutter. Nach unserer Geburt werden wir mit Wasser getauft und im Alter suchen wir Linderung unserer Wehwehchen mit Kneippkuren.
Wasser ist der Stoff des Lebens
Nach einem starken Erdbeben im Iran wird ein Mann nach dreizehn zwischen den Trümmern lebend geborgen. Er hat nur einen minimalen Wasservorrat bei sich, der ihm aber das Überleben sicherte. Komplett ohne Wasser funktioniert unser Körper allerdings nicht. Normalerweise stirbt ein Mensch nach vier Tagen, wenn er keine Flüssigkeiten zu sich genommen hat.
Unser Stoffwechsel arbeitet nur, wenn wir unserem Körper genügend Wasser zur Verfügung stellen. Aus diesem Grund besteht unser menschlicher Körper zu ungefähr 63% aus Wasser das sowohl in den Körperzellen, als auch in Form von Urin, Tränen, Blut und Schweiß vorhanden ist.
Auch unser Darm benötigt für seine Arbeit Wasser, denn die Nährstoffe werden die Verdauungssäfte aus der Nahrung herausgelöst und dem Körper zur Verfügung gestellt. In den Zellen, zwischen den Zellen, im Blut- und Lymphsystem dient unser Körperwasser der Lösung und dem Transport von Salzen und anderen Stoffen. Wasser ist auch an der Wärmeregulierung unseres Körpers beteiligt und gewährleistet die Funktion aller Organe. Sogar die Entsorgung der Schlacken und des Nährstoffmülls werden wieder mit Wasser ausgeschieden.
Der Wasserbedarf eines Menschen beträgt zwischen 2,0 und 4,0 Liter, abhängig von der Körpergröße und des Körpergewichtes. Kinder benötigen im Verhältnis mehr Wasser pro Kilogramm Körpergewicht als Erwachsene.
Bei Wassermangel denken wir zumeist an die Wüste und ähnliche unerfreuliche Szenarien, aber häufig sind Kopfschmerzen, Müdigkeit und Konzentrationsschwäche auf eine Unterversorgung zurückzuführen. Dies kann sich in der Spitze bis zu Muskelkrämpfen, Übelkeit, Kreislaufprobleme und Schwindel steigern.
Wenn wir Durst verspüren, meldet uns der Körper ein Defizit, er besteht also zu diesem Zeitpunkt schon eine Unterversorgung, die uns zwar noch nicht unmittelbar schadet, aber langfristig schraubt unser Körper unerhörte Hilferufe immer weiter zurück. Viele ältere Menschen erhalten nur noch in seltenen Fällen diesen Hilferuf des Körpers, das Durstempfinden lässt also immer mehr nach. Bereits bei Personen über 40 Jahren kann der Flüssigkeitsanteil im Körper erheblich sinken, ohne dass der Betroffene gleich ein Durstgefühl bekommt.
Flüssigkeit ist nicht gleich Flüssigkeit!
Einige Getränke entziehen dem Körper zusätzlich Flüssigkeit, wie zum Beispiel Alkohol, Cola, Limonade und andere stark gesüßte Drinks. Übrigens nach den neuesten Erkenntnissen der Wissenschaft gilt das nicht mehr für Kaffee und Tee, obwohl beide Getränke eine harntreibende Wirkung haben.
Wie sieht es denn mit anderen Getränken aus? Wie unterscheiden sich Heilwasser, Tafelwasser, Quellwasser, Leitungswasser und Mineralwasser?
Beginnen wir mit dem Mineralwasser, das aus einer unterirdischen Quelle stammen muss. Es darf nicht mit irgendwelchen Stoffen angereichert werden und muss direkt an der Quelle abgefüllt werden. Die Basis des Mineralwassers ist das Regenwasser, dass auf seinem Weg in die Tiefe verschiedenste Gesteinsschichten durchläuft und dadurch Mineralien und Spurenelemente aufnimmt.
Genaueres dazu regelt die Mineralwasserverordnung.
Ähnlich wie das Mineralwasser muss das Quellwasser auch aus unterirdischen Wasservorkommen stammen. Es gibt jedoch keine Vorschriften über die Veröffentlichung der Inhaltsstoffe und ein Abfüllen an der Quelle ist ebenfalls nicht notwendig. Für Quellwasser gelten aber die gleichen chemischen Grenzwerte wie für Mineralwasser.
Das Tafelwasser kann dagegen fast überall abgefüllt werden und kann aus verschiedenen Quellen stammen. Außerdem können dem Tafelwasser Zusatzstoffe und Natursole beigemischt werden. Für das Tafelwasser gilt nicht die Mineralwasser sondern die Trinkwasserverordnung, derzufolge es auch im Gegensatz zum Mineralwasser aus Zapfanlagen ausgeschenkt werden darf.
Wesentlich strenger wird das Heilwasser bewertet, da es dem Arzneimittelgesetz unterliegt. Zur besseren Unterscheidung wird es in grüne Glasflaschen abgefüllt. Heilwasser enthält sehr viele Mineralien und ist deshalb nicht als Hauptgetränk geeignet. Fragen Sie bezüglich der Trinkmenge Ihren Arzt oder Apotheker.
Wie bei Mineral-, Quell-, Heil-, und Tafelwasser entscheidet auch beim Trinkwasser die Beschaffenheit des Bodens und der Gesteinsschichten. Dadurch ist die Qualität des Trinkwassers von Region zu Region unterschiedlich. Normalerweise kommt ein Drittel des Leitungswassers aus Quellwasser und Oberflächenwasser (Regenwasser), die anderen zwei Drittel aus dem Grundwasser, es gibt aber auch Gemeinden die ihr Trinkwasser mit Wasser aus dem nahe gelegenen Fluss mischen.
Das Grundwasser wird im Normalfall aus Tiefen von bis zu 50m gefördert und regelmäßig von den örtlichen Wasserwerken betrieben. Falls notwendig wird das Wasser mit chemischen Zusätzen wie Chlor angereichert damit es den strengen Richtlinien der Trinkwasserverordnung entspricht.
Was viele nicht wissen, Trinkwasser ist das am strengsten kontrollierterste Lebensmittel in Deutschland. Knapp 40 Stoffe müssen von den Wasserwerken ständig kontrolliert werden. Um den Pestizidanteil in Grenzen zu halten arbeiten die Wasserwerke oft mit den Landwirten zusammen.
Dennoch werden die Probleme bei der Herstellung von Trinkwasser immer mehr. Wasserversorgung bedeutet heute schon vermischen von verschiedenem Wasser, das immer weitere Vorstoßen zu tiefen Grundwasserzonen. Seit Jahren wird der Boden als natürlicher Filter eingesetzt, indem die Verweildauer des Wassers im Boden verlängert wird, damit die organischen Substanzen besser abgebaut werden können. Doch auch diese Art der Reinigung ist inzwischen schon an seine Grenzen gekommen, deshalb sorgen über 10 Reinigungsstufen dafür, dass das Wasser entkeimt, von Schwermetallen und Pestiziden befreit, durchgemischt und dann zum Trinkwasser aufbereitet wird.
Wasser ist mehr als wir ahnen…
So wird ein Teil unserer Energiezukunft mit großer Sicherheit im Wasserstoff liegen. Im IT-Bereich
geht die Entwicklung in Richtung flüssiger Speichersysteme und in der Homöopathie wird bekannter Maßen Wasser schon seit vielen Jahren als Informationsträger verwendet.
Sein Leben dem Wasser gewidmet hat auch der japanische Forscher Dr. Masaru Emoto. Seine Fotografien des Wassers wurden in seinem Buch „Die Botschaft des Wasser" veröffentlich und bis heute über 400.000 verkauft.
Emoto's weltweite Wasser-Untersuchungen waren mehr von seinen ungewöhnlichen Denkansätzen geprägt als von wissenschaftlichen Überlegungen. In ausgedehnten Versuchsreihen erkannte er, dass sich das wahre Wesen des Wassers in seinen Eiskristallen zeigt.
Was macht Masaru Emoto?
Im Onlinemagazin ist zu lesen: Er verteilt einzelne Wassertropfen von unterschiedlichsten Gewässern auf kleine Schälchen und friert sie bei -20°C ein. Das Wasser gefriert auf diese Weise als kleine Halbkugel mit einer winzigen Spitze als höchster Erhebung. Wenn man im Labor diese Erhebung unter dem Mikroskop in 200facher Vergrößerung betrachtet, kann man Strukturen im Wasser erkennen - oder auch nicht.
Gesundes Wasser bildet, wie Emoto herausgefunden hat, sechseckige Kristallstrukturen und krankes Wasser tut dies nicht. Gesund ist reines Quellwasser und krank fast alles Leitungswasser, Wasser aus umgekippten Seen, Wasser, das Gifte enthält oder in die Mikrowelle gestellt wurde u.v.m..
In Manhattan/New York verfügt das Leitungswasser, als einziges unter allen getesteten Wasserproben aus der Leitung, über kleine Kristallbildungen. Die Leute dort lagern ihr Wasser überwiegend in Zisternen aus Pinienholz auf dem Dach. Offenbar "mag" das Wasser das.
In Japan dagegen sieht das Leitungswasser durchgängig ganz besonders scheußlich aus, da es sehr viel Chlor enthält. Trotzdem trinkt fast jeder dieses Leitungswasser und über 20 Prozent der Bevölkerung leidet unter Allergien. Emoto sieht hier einen möglichen Zusammenhang.
Der Mensch besteht zu 70 Prozent aus Wasser und wenn die Qualität des Zellwassers gering ist, dann sind sämtliche Abwehrkräfte des Körpers im Ungleichgewicht. Aber auch dagegen kann man etwas tun, wie wir noch sehen werden.
In den letzten acht Jahren wurden in Emotos Labor über 10.000 Fotos von Wassertropfen unter dem Mikroskop gemacht. Einige davon hat er in seinem Bildband (englisch-japanisch mit deutschem Beiheft) "Message from Water" mit Erläuterungen veröffentlicht.
Eine seiner wichtigsten Erkenntnisse in diesen ganzen Jahren war die, dass der Zustand des Wassers nicht fix ist sondern beeinflussbar. Und zwar ganz klar, eindeutig und jederzeit reproduzierbar reagiert die Struktur des Wassers auf Schwingung, Musik, Gedankenkraft und Worte.
Wie durch verschiedene Studien belegt ist, können Pflanzen auf die Gedanken von Menschen reagieren.
Könnte es sein, das Wasser das auch kann?
Quellen für diesen Bericht: Faszination Wasser, Greenpeace, bleep.de, Onlinemagazin, Bärbel Möhr, wasserundmehr, WDR – Quarks & Co., RWE – Wasser erleben, Uni Bayreuth, Bilder: © Copyright Fotalia Bildarchiv
Literaturhinweise:
"Die Antwort des Wassers" und "Die Botschaft des Wassers" von Dr. Masuru Emoto
"Das Wasserbuch", Katalyse e.V.
"GEO - Wissen", Wasser-Leben-Umwelt
"Rettet das Meer", Heyne Verlag,
"Gift-Grün - Chemie in der Landwirtschaft" Kiepenheuer&Witsch
"Aquarius I + II", GREENPEACE Studien zum Wasser
"Wasserrundbriefe", Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz
"Chemie im Haushalt", Öko-Institut Freiburg, Rowohlt-Verlag
| Faszination Wasser | home.claranet.de/hufnala/wa... |
| Online Magazin - Bärbel Mohr | www.baerbelmohr.de/magazin/... |
| wasserundmehr | www.wasserundmehr.de/minera... |
| WDR -Quarks & Co. | www.quarks.de/dyn/15903.pht... |
| RWE - Wasser erleben | www.rwe.com/generator.aspx/... |
| Uni Bayreuth - Trinkwasser | www.uni-bayreuth.de/departm... |
| HR Online - Wasser - Belebendes Element für Körper und Seele | www.hr-online.de/website/ru... |
| wasser.de | www.wasser.de/ |
| Bleep - Website zum Film | www.bleep.de/Wasserkristall... |