Nicht erst im Arbeitsleben stehen die Menschen heutzutage mächtig unter Druck, auch schon der moderne Hochschulbetrieb macht immer mehr Studenten zu schaffen. Bereits jeder siebte Studierende in Deutschland klage über Beschwerden, die typisch für das Burnout-Syndrom (zu Deutsch: "Ausgebranntsein") seien, berichtete kürzlich das Magazin des Deutschen Studentenwerks, "DSW-Journal". Depressionen, Angstattacken, Versagensängste, Schlafstörungen oder Magenkrämpfe plagen die Akademiker in spe. Als Ursachen für den gewachsenen Leistungsdruck werden unter anderem Reformprozesse innerhalb des deutschen Hochschulsystems, aber auch gesellschaftliche und arbeitsmarktpolitische Anforderungen genannt. Viele Studenten fühlen sich dem Belastungen des Studentenalltags zwischen Lehrveranstaltungen, Praktika, Auslandsaufenthalten und Arbeiten für den Lebensunterhalt nicht mehr gewachsen, heißt es.
Das Burnout-Syndrom beschreibt einen Zustand chronischer Erschöpfung, der durch unterschiedliche Faktoren (beispielsweise ständige Frustration, Überbelastung, zu hohe Erwartungen an die eigene Leistung) hervorgerufen werden kann. Die Symptome sind vielfältig und im Auftreten und in ihrer Ausprägung individuell verschieden. Sie reichen von chronischer Müdigkeit und Konzentrationsstörungen über die Abnahme der Leistungsfähigkeit, Motivation und Kreativität bis hin zu Hoffnungslosigkeit und Selbstmordgedanken. Galt das Bunout-Syndrom einst als Krankheit gestresster Manager und ausgelaugter Beschäftigter in Sozialberufen, finden sich vom Beruf Ausgebrannte inzwischen in allen Berufszweigen, Branchen und auf allen Karrierestufen.
31.07.2007: Handymasten stören Psyche
Die Frage, ob die von Handymasten ausgehende elektromagnetische Strahlung negative Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit hat, ist wissenschaftlich noch nicht eindeutig geklärt. Nun haben britische Forscher laut einem Bericht des Onlinedienstes "wissenschaft.de" herausgefunden, dass in erster Linie psychische Faktoren dafür verantwortlich sind, wenn Menschen, die in der Nähe von Mobilfunkmasten leben, sich krank fühlen.
Die Wissenschaftler zogen diese Erkenntnis aus einer Studie mit 158 Teilnehmern, bei der sie die tatsächliche Auswirkung elektromagnetischer Strahlung testen wollten. Dafür brachten sie die Versuchsteilnehmer in die Nähe einer Antenne und ließen sie zeitweise im Unklaren darüber, ob der Sender ein- oder ausgeschaltet war. 44 Personen gaben im Vorfeld der Untersuchung an, mit Beschwerden auf elektromagnetische Strahlung zu reagieren. Allerdings konnten nur zwei von ihnen richtige Angaben dazu machen, wann die Antenne tatsächlich in Betrieb war. Zudem ließ sich in dem Versuch kein Zusammenhang zwischen Strahlung und Wohlbefinden feststellen. Vielmehr reicht bei sensiblen Menschen offenbar schon das Wissen vom Vorhandensein einer elektromagnetischen Strahlung, um Beschwerden zu empfinden, die im Zusammenhang mit Mobilfunkantennen als typisch gelten. Hierzu gehören: Übelkeit, Kopfschmerzen und grippeähnliche Symptome, aber auch Angstzustände, Anspannung, erhöhter Herzschlag und Schweißausbrüche.
Die Forscher warnen aber davor, nun den Schluss zu ziehen, Mobilfunkmasten seien für die Gesundheit ungefährlich. Sie weisen darauf hin, dass bei der Untersuchung lediglich kurzfristige Auswirkungen elektromagnetischer Strahlung betrachtet worden seien, die Gefahr langfristiger Auswirkungen aber weiterhin unklar bleibe. Zudem müsste der Ursache auf den Grund gegangen werden, warum elektromagnetische Strahlung bei manchen Menschen zu Beschwerden führt, die ihr Leben maßgeblich beeinträchtigen.
31.07.2007: Gesund bleiben auf Geschäftsreisen
Geschäftsreisende sollten unterwegs auf ihre Gesundheit achten. Darauf hat kürzlich die Deutsche Angestellten-Krankenkasse, DAK, hingewiesen. Vor allem wer sich zu seinen Geschäftspartnern häufig in ferne Gefilde mit dem Flugzeug aufmacht, setzt sich allerlei Risiken aus. Es sind in erster Linie Einschränkungen während des Fluges sowie der Aufenthalt in unterschiedlichen Zeitzonen, die das Wohlbefinden beeinträchtigen können. Nach Auskunft der Gesundheitsexperten reichen aber schon kleine Maßnahmen aus, um auch im Reisegeschäft fit zu bleiben. Wichtig sei es, sich auf dem Weg zum Geschäftspartner trotz trockener, sauerstoffarmer und müde machender Luft im Flugzeug frisch zu halten. Mit viel Trinken in Form von Wasser, Fruchtschorlen oder Tee gelinge dies mühelos. Wer Schlafmaske und Ohropax im Handgepäck mit sich führt, kann die Anreisezeit zu einem erholsamen Schläfchen nutzen und danach am Zielort ausgeruht und verhandlungssicher ankommen. Um einer drohenden Thrombosegefahr entgegenzuwirken, rät die DAK zudem auch zu Bewegung an Bord.
Wie die aktuelle Geschäftsreiseanalyse des Verbands Deutsches Reisemanagement e.V. (VDR) ausweist, haben im Jahr 2006 Unternehmen allein in Deutschland knapp 157 Millionen Geschäftsreisen getätigt. Jeder dritte Beschäftigte habe mindestens eine Geschäftsreise unternommen.