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Stress ist ein Hauptfaktor für ein Leben im Ungleichgewicht!

Alle reden davon und viele sind es immer wenn man sie anspricht. Gemeint ist der Stress. Mit dem folgenden Beitrag möchten wir etwas Licht ins Dunkel bringen und Sie darüber aufklären, warum Stress ein Bereich sein kann der die Lebensbalance beeinträchtigen kann.  

Stress ist zu einem der größten Gesundheitsrisiken in der modernen Arbeitswelt geworden. Dies ergab eine Untersuchung in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Danach nehmen Leistungsverdichtung, Arbeitstempo und Zeitdruck ständig zu und lagen im Jahr 2000 deutlich höher als im Vergleichsjahr 1990.   

Was ist Stress?  
Ganz ohne Stress kann der Mensch gar nicht leben. Für viele tagtägliche Situationen benötigt der Mensch eine Steigerung seiner Leistungsbereitschaft. Sobald Stress entsteht werden ganz bestimmte Hormone im Körper ausgeschüttet.  

Diese Hormone sorgen für unterschiedliche körperliche Reaktionen, wie zum Beispiel: eine bessere Durchblutung des Gehirns über eine Steigerung der Lungenfunktion und damit ein Anstieg des Sauerstoffanteils im Blut, aber auch dass das Herz schneller schlägt und alle Sinne eine verbesserte Aufnahmefähigkeit haben. Grundsätzlich scheint Stress also etwas Gutes zu sein, oder?

Richtig, zu Problemen kommt es erst, wenn der stressige Zustand von Dauer ist, wir also keine oder zu wenig Regenerierungsphasen haben.

       

Woher kommt das Wort Stress?

In Wikipedia findet man folgende Definition: Stress (engl.: Druck, Anspannung; lat.: stringere: anspannen) bezeichnet zum einen durch spezifische äußere Reize (Stressoren) hervorgerufene psychische und physiologische Reaktionen bei Tieren und Menschen, die zur Bewältigung besonderer Anforderungen befähigen, und zum anderen die dadurch entstehende körperliche und geistige Belastung.

1936 hatte der Zoologe Zoologe hat den Begriff aus der Physik entlehnt, um die „unspezifische Reaktion des Körpers auf jegliche Anforderung" zu benennen. Stress heißt in der Werkstoffkunde der Zug oder Druck auf ein Material (Spannung, Materialermüdung).

Der ursprünglich neutrale Begriff hat eine rasante Entwicklung in vielen Sprachen der Welt genommen. Das Wort Stress ist heute ein negativ besetzter Begriff für Belastung geworden. Dabei unterscheidet die Wissenschaft zwischen positiven- (Eustress) und negativen- (Disstress) Stress.

Wie reagiert unser Körper auf Stress?

Wenn wir in Gefahr geraten schüttet unser Körper Adrenalin und Cortisol aus, die uns in sekundenschnelle fit machen. So weit so gut, das Problem bei uns ist jedoch der anhaltende Stress, der zu einer ständigen Ausschüttung der Stresshormone führt. Wir fühlen dann diese körperliche, permanente Anspannung und empfinden es als unangenehm – wir fühlen uns gestresst.

Durch diese permanente aktive Anspannung verlieren wir unsere Balance. Der Blutdruck steigt und ist permanent zu hoch. Auf diese Überbelastung reagiert unser Körper zum Teil sehr heftig, z.B. durch einen Herzinfarkt. Viele Menschen bekommen jedoch zuerst ein Magengeschwür oder Rückenbeschwerden die durch die Daueranspannung der Muskeln ausgelöst werden.

Was können wir gegen Stress tun?

Grundsätzlich sei gesagt, dass der meiste Stress bei uns aus der Arbeitswelt herrührt (siehe auch Beitrag zum Thema Arbeitswelt) und daher für den einzelnen nur begrenzt steuerbar ist.

Menschen die an der Entwicklung ihrer Persönlichkeit arbeiten bekommen oft einen anderen Blick auf die Dinge und können dadurch ihre Einstellung zum Arbeitsumfeld oder das Arbe3itsumfeld selbst ändern. Durch veränderte Einstellungen und Verhaltensweise kann diese Personengruppe teilweise oder sogar ganz von Stress befreien. Mehr Informationen dazu finden Sie in unserem Beitrag gesunder Geist.

Entspannung und Ruhe können helfen, wie zum Beispiel autogenes Training, das nebenbei gesagt auch vielen Schauspielern bei Lampenfieber hilft.

Bewegung, egal ob in Form eines Spazierganges oder von Laufen hat zudem den Vorteil, dass es die Stresshormone auf natürliche Weise abbaut und hilft den Blutdruck zu senken. Mehr zum Thema Bewegung finden Sie auf live-in-balance.com unter „Bewegung".

Quellen für diesen Bericht: Wikipedia, BR-Online, Gesundheitpro.de, Bilder: © Copyright Fotalia Bildarchiv        
    





Interessante Links zu diesem Thema
BR-Online - Interview mit Dr. Schmid-Neuhaus www.br-online.de/umwelt-ges...
ergo-online - Stress am Arbeitsplatz www.sozialnetz.de/ca/ph/het...
gesundheitpro.de www.gesundheitpro.de/Stress...
Lexikon Wikipedia de.wikipedia.org/wiki/Stres...




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